Arzneiprivat Blog - Schlafstörungen: Ursachen, Medikamente & Hausmittel

Deutschland ist müde:

Immer mehr Menschen haben in unserem Land Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen. Besonders betroffen sind davon Schichtarbeiter und Senioren, doch auch jüngere Menschen klagen immer häufiger über Schlafschwierigkeiten und greifen zur rezeptfreien Selbstmedikation. In Zeiten von Corona ist dieses gesundheitliche Problem sogar noch präsenter und resultiert in einer wachsenden Zahl von Personen mit schweren Schlafstörungen (Insomnien). Dadurch steigt auch der Konsum von Schlafmitteln exponentiell an und sorgt für eine zunehmende Abhängigkeit von diesen Sedativa. Um diesem Risiko entgegenzuwirken und dir zu einem gesunden, erholsamen Schlaf zu verhelfen, haben wir hier alle Informationen zu den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schlafstörungen gesammelt. Wir erklären, wie du Probleme beim Ein- und Durchschlafen in den Griff bekommst und mit einfachen Hausmitteln oder in schwereren Fällen mit Medikamenten aus der Apotheke eine Lösung findest.

 

 Was sind die Ursachen von Schlafproblemen?

 

Die Ursachen von Schlafproblemen sind unglaublich vielseitig und beinhalten sowohl psychische Probleme als auch körperliche Komponenten oder Umwelteinflüsse. Zu den psychischen Problemen zählen nicht nur geistige Erkrankungen, wie Depressionen, Psychosen, Demenz oder Schizophrenie, sondern auch seelische Beschwerden, wie Stress, Sorgen oder Ängste. Doch auch körperliche Krankheiten können selbstverständlich zu „Problemen im Schlafzimmer“ führen. Am häufigsten sind hier chronische Schmerzen, nächtliche Atmungsstörungen, schwere Erkrankungen oder Medikamente gegen diese, welche wiederrum Schlafstörungen verursachen. Andere Faktoren, die zu sekundären Schlafstörungen führen, sind beispielsweise ein unregelmäßiger Schlafrhythmus (aufgrund von Schichtarbeit, Zeitzonenwechsel, o.ä), Drogenkonsum (legale und illegale Drogen, Alkohol, Nikotin und Koffein) oder eine negative Schlafatmosphäre (z.B. falsche Raumtemperatur, Lärm, Licht oder unbequeme Matratze/Kissen).

 

Welche unterschiedlichen Arten von Schlafstörungen gibt es?

 

Wer über Schlafprobleme klagt, hat meist entweder Probleme mit dem Einschlafen oder mit dem Durchschlafen. Betroffene liegen somit meist noch stundenlang wach, nachdem sie ins Bett gegangen sind und wälzen sich rastlos in den Laken oder sie wachen immer wieder mitten in der Nacht auf, können lange nicht mehr einschlafen und kommen frühs nur sehr schwer aus dem Bett. Diese Ursachen resultieren wiederum in zwei verschiedenen Beschwerdebildern: Entweder wird die Nacht selbst als Alptraum empfunden, durch die man sich durchkämpfen muss und kaum Erholung findet oder der anschließende Tag wird zur Tortur, da man sich müde und erschöpft fühlt, sich kaum konzentrieren kann und ständig schläfrig ist. Im schlimmsten Fall tritt ein Synergieeffekt auf und man ist Tags- und Nachtsüber gestresst und schlafbedürftig. Bei langzeitigem Schlafmangel hat dies nicht nur temporäre Auswirkungen auf die Lebensqualität, sondern auch langfristige gesundheitliche Konsequenzen – so steigt beispielsweise das Risiko für Herzinfarkte , Schlaganfälle, Alzheimer und Unfälle drastisch an.

 

Welche Hausmittel gibt es für Probleme beim Ein- und Durchschlafen?

 

Medikamente gegen Schlaflosigkeit sind nicht für jeden die richtige Wahl, da sie zu Nebenwirkungen führen können, teilweise ein Suchtpotential besitzen oder manchmal nach Absetzung zu noch größeren Schlafproblemen führen. Deshalb suchen viele Menschen nach natürlichen Alternativen oder bewährten Tipps gegen Schlafstörungen. Wir haben deshalb hier die besten Hausmittel für Einund Durchschlafproblemen für euch zusammengefasst:

  • Schlafambiente verbessern: Sorgt für eine angenehme Schlafumgebung, indem ihr mögliche Lärmquellen reduziert, den Raum abdunkelt, eine rückenfreundliche Matratze kauft, die Raumtemperatur reguliert und den Fernseher aus dem Schlafzimmer verbannt. Außerdem empfehlen wir, das Bett nur zum Schlafen zu benutzen, damit der Körper darauf konditioniert wird und nicht den ganzen Tag in diesem zu entspannen oder zu arbeiten.

 

  • Schlafverhalten verbessern: Versucht eure innere Unruhe vor dem Zubettgehen abzubauen und belastende Gedanken aufzuschreiben anstatt länger über diese zu grübeln. Um den Körper auf den Schlaf vorzubereiten können ebenfalls abendliche Rituale helfen, wie meditieren, ein Buch lesen oder eine heiße Milch mit Honig trinken. Wir empfehlen außerdem einen regelmäßigen Schlafrhythmus, abends nur leichte Mahlzeiten und ausreichend Bewegung während des Tages, sodass du abends nicht nur geistig, sondern auch körperliche erschöpft bist.

 

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Entspannungstechniken, wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Atemtherapien, werden immer häufiger als Behandlungskonzept von Schlafstörungen eingesetzt. Konzentriert euch auf beruhigende Gedanken, reist in eurer Phantasie zu idyllischen Orten und entspannt nach und nach euren ganzen Körper, dann kommt meist auch der Schlaf von ganz alleine. Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie können dabei entweder selbstständig oder in geführten Kursen erlernt werden.

 

  • Homöopathische Mittel: Wer nicht auf westliche Medizin vertraut, sondern lieber homöopathische Alternativen ausprobieren will, kann die Einnahme von Globuli testen. Hier empfiehlt sich unter anderem Actonium bei Ängsten, Argentum nitricum bei Unruhe, Arnica bei Ruhelosigkeit, Arsenicum album bei starken nächtlichen Panikattacken, Coffea bei einem zu erregten Gemüt und Nux vomica bei Kopfschmerzen oder psychischer Belastung.

 

  • Pflanzliche Medikamente & Tees: Baldrian, Lavendel und Zitronenmelisse sind die Klassiker, wenn es um pflanzliche Sedativa geht. Entweder als Tee, im Kräuterkissen oder als Duftöl eignen sie sich sehr gut, um das Gemüt zu beruhigen und für Entspannung zu sorgen. Weitere Heilpflanzen, die bei Schlafstörungen helfen können, sind Hopfen, Melisse, Passionsblume, Johanniskraut, Kamille und Magnolienrinde.

 

Außerdem solltet ihr euch nicht selbst mit dem Wunsch nach ausreichend Schlaf unter Druck setzen, sondern nur ins Bett gehen, wenn ihr wirklich müde seid. Vermeidet kleine Schläfchen unter dem Tag, schaut nicht auf die Uhr, wenn ihr nachts aufwacht und steht wieder auf, wenn ihr im Bett liegt und nicht einschlafen könnt. Anstatt sich lange im Bett hin und her zu wälzen, ist es oft hilfreicher einfach noch einmal aufzustehen, das Schlafzimmer zu verlassen und sich ein bisschen zu bewegen.

 

Welche Medikamente helfen am besten gegen Insomnie?

 

Sind die Schlafstörungen jedoch zu gravierend, ist der Weg zum Arzt unumgänglich und eine medikamentöse Therapie ratsam. Vor allem dann, wenn die Schlafstörungen länger als einen Monat anhalten, der gestörte Nachtschlaf massiv belastend ist und du auch tagsüber unter dem Schlafmangel leidest, sollte ein Haus- oder Facharzt aufgesucht werden. Sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Schlafmittel sollten nur kurzfristig und in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden, da sich sonst psychische Abhängigkeit oder bestimmten Schlafstörungen, wie Schlafapnoe, entwickeln können. Wir raten deshalb unbedingt dazu, bei Risiken und Nebenwirkungen immer den behandelnden Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

Rezeptfreie Schlafmittel sind jedoch deutlich unbedenklicher als rezeptpflichtige Arzneimittel und werden deshalb auch von immer mehr Menschen mit Schlafproblemen getestet. Unserer Erfahrung nach sind die beliebtesten seichteren Schlafmittel hierbei die Hoggar Night Tabletten sowie die Schlaftabs von Ratiopharm. Beide zählen zu Deutschlands meistverkauftesten Schlafmitteln für eine erholsame Nacht und haben sich bereits seit mehreren Jahren bewährt.

 

Unser Tipp: Wer einmalig Probleme mit dem Einschlafen hat (zum Beispiel aufgrund eines Zeitzonenwechsels) und keine Schlaftabletten parat hat, kann auch Reisetabletten ausprobieren. Diese sind verhältnismäßig milde sowie risikoarm und haben als Hauptnebenwirkung Müdigkeit gelistet, was man perfekt für sich nutzen kann.

Egal, ob ihr es zuerst mit kognitiven Training, pflanzlichen Alternativen oder seichten Schlafmittel probiert, wir senden euch beruhigende Gedanken und wünschen eine gute Nacht!

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